Projektwoche im Schmallenbach-Haus

Das Projekt Schmallenbachhaus dient dazu, dass wir als Schüler den Alltag eines Angestellten im sozialen Dienst kennenlernen und selbst während der Projektwoche in diesem tätig zu werden.

Zu Beginn kamen wir an dem Schmallenbachhaus an. Um nicht ganz unvorbereitet dort zu erscheinen, haben wir uns vorher in der Schule über das Thema „Demenz“ informiert, da im Schmallenbachhaus 80 Prozent der Menschen ein herausforderndes Verhalten aufweisen. Das bedeutet, dass sie an einer oder mehreren psychische Erkrankungen leiden.
Im Schmallenbachhaus wurden wir freundlich von den Mitarbeitern empfangen. Danach haben wir uns in einem Seminarraum versammelt, indem uns die Pflegekräfte die relevantesten Fakten über die Krankheit Demenz erläutert haben. Zudem hat uns die Leitung des Hauses die unterschiedlichen Krankheitsbilder der Patienten erklärt und wie häufig diese in dem Haus vertreten sind.
Im Verlauf der Gespräches mussten wir uns dann selbst vorstellen und Wünsche äußern, die wir uns für die Woche erhoffen.
Zuletzt wurden wir durch das Haus geführt und man erklärte uns, welche Pflegekräfte auf den jeweiligen Bereichen vertreten sind.

Tag 2
Am zweiten Tag haben wir uns wieder im Schmallenbach-Haus versammelt. Dort haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe widmete sich dem Haus 1 und den Bewohnern dort. Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit den Bewohnern in Haus 2, welche ein herausforderndes Verhalten aufweisen.
Dann wurden jeweils Teams aus einem Bewohner und einem Schüler gebildet. Die Bewohner haben wir zuvor aus den jeweiligen Bereichen oder Gemeinschaftsräumen selbstständig abgeholt.
Danach haben wir eine Kegelbahn aufgebaut und diese dann zusammen mit den Bewohnern bespielt. Die Punkte, die jeweils erzielt wurden, konnten die Bewohner selbst zusammenrechnen um das Mathematische Gedächtnis zu fördern. Dort ist besonders aufgefallen, wer noch sehr fit im Kopf ist.
Nach dem Spiel haben wir dann die Bewohner zurück in die Zimmer oder die Gemeinschaftsräume gebracht und uns von ihnen verabschiedet.
Danach haben wir uns nochmal in dem Seminarraum getroffen und eine kleine Reflektionsrunde gemacht.

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