Graffiti – Projekt

Das wichtigste an Graffiti ist eigentlich Spaß zu haben. Ich muss raus, ich muss was mit der Farbe erleben. Darum habe ich mit meinen Freunden den Workshop gewählt.

Wir starten mit Marcel Veneman, der schon viel umgesetzt hat. Auch große Projekte!

Ein Profi also! Wir stehen vor zwei riesigen Flächen auf dem unteren Schulhof und die Frage kommt auf: Wie soll man so große Flächen bloß gestalten ohne dass es nachher sch… aussieht? Irgendwie hab ich Bedenken. Herr Veneman bleibt locker, schnappt sich die Leiter und legt los. Und direkt sind die Umrisse unserer GSF skizziert. Super schnell, super präzise. Dann der Satz: „Grosse Flächen sind einfacher zu gestalten als Kleine. Ihr dürft da keine Angst haben.“ Und gefühlte zwei Minuten später halte ich selbst die Dose in der Hand. Aber ok, ganz so einfach ist das doch nicht. „Ist der Entwurf gut, wird auch das Graffiti gut“ sagt Herr Veneman, also zurück in den Projektraum und vorarbeiten. Wir üben mit Hilfe von großen Konturbildern, Pinsel und Farbe. Dabei entstehen gezeichnete/ gemalte Bilder auf MDF-Platten. Wer hätte gedacht, dass in so kurzer Zeit so gute Bilder entstehen können? Jetzt aber zurück zur großen Wand und der Sprühfarbe: safety first, alte Klamotten an, Handschuhe anziehen, Maske auf und loslegen. Was mir hilft sind auch die Schablonen die Herr Veneman mitgebracht hat. Wir probieren rum, verwerfen Ideen wieder und kriegen so langsam ein Gefühl für das Material. Irgendwie fühlt es sich schon ziemlich professionell an, so groß zu arbeiten. Und alle werden es sehen. Unsere Arbeiten sehen nebeneinander wirklich gut aus!

Ich behaupte mal wir hatten viel Spaß!

Lele Allhoff, Moritz Prünte

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